Wie wollen wir leben

Tanja Hartmann

Das C-Wort wird irgendwann Geschichte sein. Und dann? Wir wünschen uns nichts sehnlicher als Normalität, zurück auf Start, und den erlösenden Piks. Wir wollen unser "altes" Leben wiederhaben, und zwar JETZT. Okay. Aber was sind wir bereit zu geben? Was haben wir aus der Pandemie gelernt? Es ist an der Zeit, darüber nachzudenken, welche wichtige Rolle unsere Umwelt dabei spielt. Die Wissenschaft ist sich einig, die Pandemie resultiert aus der Umweltzerstörung, der Urbanisierung und dem Klimawandel. Sars-CoV-2 hat seinen Ursprung in Südchina, inzwischen ein Mekka für Fledermäuse, die sich dort aufgrund klimatischer Veränderungen wohl fühlen. So lange wir Menschen weiter in die Lebensräume von Wildtieren eindringen, Wälder roden, machen wir uns die Erde in einer Art und Weise untertan, wie es die Bibel wohl nicht gemeint haben kann. Nur so viel, die Tiere sind nicht schuld an der Misere. Unsere räuberische Art zu leben, hat ihre grausame Kehrseite gezeigt. Es muß jetzt darüber diskutiert werden, ob sich Wohlstand in einem tollen Auto, Urlauben mit dem Flugzeug und /oder täglich Fleisch auf dem Teller definiert. Was sind wir bereit, herzugeben, ohne daß wir das Gefühl haben, in einem Zeitalter zu leben, das von Verboten bestimmt ist? Larry Fink, Chef von Blackrock, einem renommierten Vermögensverwalter, schreibt "Ich bin davon überzeugt, dass die Pandemie zu einer existenziellen Krise geworden ist, die uns schonungslos vor Augen führt, wie verletzlich wir sind." Wir sollten uns Nachhaltigkeit und Klimaschutz auf die Flagge schreiben und unseren Kindern zeigen, daß jeder mitmachen kann, den Schalter umzulegen und neu anzufangen. Es liegt an uns allen. Laßt es uns gemeinsam angehen.

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